Erfahrungsweg mit grundsätzlicher Neuausrichtung

Ich wuchs in Weimar/Thüringen auf, bin ledig und ungebunden und stellte mein Leben (2011) auf eine völlig neue Bewusstseinsebene. Das heißt, dass all meine Beziehungen zu Freunden, Bekannten, der eigenen Familie, zu meinem sozialen Umfeld sowie meine persönlichen Bedürfnisse, Ziele und Aktivitäten in ein neues Licht gerückt wurden und damit eine völlig neue Einstellung und Handlungsweise entstanden und fortlaufend in ihrer Dichte sich weiterentwickeln.

Diese neue Haltung und Einstellung ergab sich durch spezielle Ereignisse und sich daraus entwickelnden Erkenntnissen und das Einschalten von Wahrnehmung und Bewusstsein, dass alle im Menschen wirkenden Ebenen und zugehörigen Erfahrungen in der Betrachtung zu vereinen und auf eine spezielle Art zu reflektieren sind. Dabei ist ein eigenes Reflexions-Instrumentarium entstanden, welches mental-kognitive Störelemente und somit emotional-energetische Resonanzen hervorruft selektiert und zugehörige Begrenzungen überwindet. Meine Arbeit triggert und beschleunigt notwendige Veränderungsprozesse und bewirkt somit eine effizientere und effektivere Klärung der unbewusst emotional-energetischen Resonanzstruktur als bestehende Methoden allein. Natürlich ist dies vom Stellenwert sowie vom Potential des Konfliktes abhängig.

In meiner frühen Kindheit nahm ich bereits emotional-energetische und systembedingte Macht- und Autoritätskonflikte zwischen mir und meinem Umfeld wahr und habe sie aufmüpfig und für meine Mitmenschen nicht immer verständlich zum Ausdruck gebracht. Ich war sehr oft nicht in der Lage das auszusprechen, was ich fühlte, geschweige denn konstruktive Gegenmaßnahmen einzuleiten.  Letztlich kollidierte ich stetig mit den autoritären Leitplanken des vorkonditionierten gesellschaftlichen Systems. Ich hatte immer das Gefühl, dass mir die sogenannten Autoritäten jeglicher Art im Weg standen und mein Potential und Wahrnehmung negierten und bekämpften. Somit wehrte ich mich gegen mir entgegengebrachte System- und Autoritätshörigkeit. Im Nachgang kann ich sagen, waren sie alle für mich Erfahrungs-, Lern- und Reibungsfläche, die so manchen Konflikt auslösten. Es ging hauptsächlich um den Umgang mit mir und entsprechenden System- und Disziplinkonflikten, und das in allen Bereichen. Durch mein Verhalten folgte ich einem unbewussten Leitfaden, was dazu führte, dass ich ebenfalls an eine Grenze in meinem Leben kam. Nur der richtige Umgang mit dieser Grenze ermöglichte mir hinter sie zu schauen, sie zu überwinden und zu begreifen, was hinter unseren subjektiven emotional-energetischen Resonanzen, Widerständen, Blockierungen und Ängsten steckt und wie man diese Strukturen und Zustände bearbeitet, auflöst und sein Selbst durchsetzt und dabei sein Selbst über den Geist die Regie übergibt und übernehmen lässt.

Basierend auf meinen Erfahrungen als Angehöriger und nautischer Assistent der Bundesmarine sowie als nautischer Offizier mit Kapitänspatent bei der Handelsschifffahrt, Erfahrungen in den Bereichen Hochbau, Verfahrensoptimierung, Verkauf, Vertrieb und Selbstständigkeit, sowie durch meine sportlichen Aktivitäten, im Speziellen im Fußball, meinen autodidaktischen Fähigkeiten und meinen entsprechenden Wahrnehmungen für tieferliegende Konfliktstrukturen, erkannte ich ziemlich schnell die Defizite in den Unternehmensführungen der Firmen, für die ich arbeitete, und erkannte auch, dass die Lösungsansätze der vor allen Dingen innerbetrieblichen Probleme zu kurz greifen. Auch mir war zu damaliger Zeit keine Lösung gewahr, nur das änderte sich im Mai 2011.

Erst durch einen Zustand, der verhinderte, dass ich am wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben teilnahm, ich nenne es mal das „Soziale und Materielle Out-Syndrom“, welches zur Folge hatte, dass ich mich über die emotionale Ebene und in der Folge komplett mental von den einseitig gesellschaftssystemischen Vorgaben freigemacht habe, erkannte ich die Zusammenhänge und nahm wahr, dass die verstandesmäßigen bzw. rationalen Prozesse allein nicht ausreichen, um Verhalten und Resonanzen zu verändern und die eigenen Ressourcen nach den ursprünglichen Fähigkeiten sinnvoll einzuteilen und zu nutzen.

Es gab in meinem Leben einige Situationen, die mir immer wieder Impulse gaben, mich mehr und mehr mit den Zusammenhängen der spirituellen, mentalen, fühlenden, emotionalen, energetischen, körperlichen und sprachlichen Ebene sowie den unbewussten und intuitiven Resonanzbereichen intensiv auseinanderzusetzen, wobei sich zwei Fähigkeiten besonders entwickelten: zum einen durch meine Wahrnehmung und Erfahrungen sehe ich feine Verbindungen zwischen anscheinend zusammenhanglosen Tatsachen, die paradoxen Mustern ähneln, die andere vielleicht nicht in ihren Abhängigkeits-, Kontroll- und Resonanzstrukturen wahrnehmen, und zum anderen, was aus meiner Sicht entscheidend ist, das Konfrontieren, Beseitigen und Auflösen der dazugehörigen unliebsamen Blockaden, Widerstände und emotionalen resonanzabhängigen Unstimmigkeiten. Im Zuge dieser Entwicklung habe ich mich in einem Privatstudium oder besser gesagt in einem Lebensstudium mit den einzelnen Bereichen praktisch, im Zusammenhang mit meinem konkreten Leben und derer, die meinen Weg begleitet und gekreuzt haben, beschäftigt und mich im Weiteren mit Hilfe des von mir entwickelten Reflexions-Instrumentarium aus meinen geschichtlichen mentalen und emotionalen Abhängigkeiten, Widerständen, Blockierungen und entsprechender Konditionierungen herausgearbeitet.

Auf diesem Weg hatte ich natürlich reichlich mit Menschen zu tun, die zu meinem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis gehören, sowie aus dem wirtschaftlichen, rechtlichen, gesellschaftlichen und öffentlichen Leben stammen, an denen ich mich „reiben“ durfte, und die mich zu Erkenntnissen und dazugehörigen praktischen Erfahrungen führten und mich zu dem reifen ließen, der ich heute bin. Natürlich ist der Weg der Erkenntnis und des sich Bewusstwerdens der geistig-irdischen Struktur und praktischen Erfahrung, Zusammenhänge und das Erkennen von Fehlhandlungen noch nicht zu Ende – ein guter und umfangreicher Anfang ist jedoch gemacht.

Während meiner Arbeit in den letzten Jahren habe ich erkannt, dass Verdrängung der eigenen Emotionen und Gedanken keine Lösungen und Weiterentwicklungen bringen. Wir benötigen die entsprechend direkte, bevorzugt meist verbale Konfrontation bzw. auch Handlungsweisen, die einen Trigger bzw. einen Eingang darstellen, um an die tieferliegenden Ursachen für unsere Themenresonanz und entsprechende Lebenssituation heranzukommen, sie zu erkennen und letztlich aufzulösen. Die Art, wie wir mit unseren emotionalen & mentalen Themen in der Interaktion mit anderen Menschen umgehen, ist ausschlaggebend für den weiteren Entwicklungs-, Handlungs- und Erfahrungsprozess.

Weiterführende Inhalte finden Sie im Blog unter Die Geschichte des Reflexions-Instrumentariums.